Was gibt es Neues?

3. Juli 2017

Auch beim Mann tickt die biologische Uhr:

http://science.orf.at/stories/2852525/

22. Februar 2017

Witwe hat kein Recht auf Sperma ihres toten Manns

D: Witwe hat kein Recht auf Sperma ihres toten Manns

Eine Witwe hat laut einem vorläufigen Urteil keinen Anspruch auf das tiefgefrorene Sperma ihres verstorbenen Ehemanns. Das Oberlandesgericht (OLG) München wies wie zuvor auch schon das Landgericht die Forderung der Frau auf Herausgabe des in einer Klinik gelagerten Spermas zurück.

Nachdem zu Lebzeiten Versuche einer künstlichen Befruchtung mit dem Sperma des Verstorbenen gescheitert waren, wollte die 35-Jährige nach dessen Tod neue Versuche unternehmen. Das OLG München wies die Forderung mit Hinweis auf das Embryonenschutzgesetz zurück. Dieses stellt die künstliche Befruchtung einer Eizelle mit dem Sperma eines bereits verstorbenen Mannes unter Strafe.

Spital fürchtet rechtliche Konsequenzen

Das Spital, das die Spermaproben des Verstorbenen verwahrt, fürchtete deshalb, sich bei einer Herausgabe der Beihilfe zu einer Straftat schuldig zu machen. Das OLG ließ aber die Revision gegen die Entscheidung zu, sodass die Witwe nun noch zum Bundesgerichtshof ziehen kann.

Das Paar hatte ab Juni 2014 über künstliche Befruchtungen erfolglos versucht, ein Kind zu bekommen. Wegen eines Krankenhausaufenthalts ab April 2015 ließ der Mann weitere Spermien einfrieren, damit seine Frau trotz seiner Abwesenheit weitere Versuche unternehmen könne.

Im Juli 2015 starb der Mann nach einer Herztransplantation. Im ersten Verfahren kam das Landgericht zu dem Schluss, dass der Gesetzgeber ausdrücklich die Interessen des Kindes im Auge gehabt habe, weil dieses durch die Abstammung von einem zur Zeit der Zeugung bereits Verstorbenen belastet würde.

28. Jänner 2017

http://www.orf.at//stories/2377028/


Dyspareunie: Schmerzen bei Sex Tabuthema

Fast jede achte Frau ist von Dyspareunie - Schmerzen während oder nach dem Sex - betroffen. Und viele Frauen lassen sich nicht behandeln, weil es ein Tabuthema ist. Das zeigt eine große britische Umfrage, die nun im „International Journal of Obstetrics and Gynaecology“ veröffentlicht wurde.

Für die Studie wurden in Großbritannien insgesamt mehr als 15.000 Erwachsene interviewt, davon fast 7.000 Frauen im Alter zwischen 16 und 74, die zum Zeitpunkt der Befragung sexuell aktiv waren. Die Studie zeigt laut BBC, dass das medizinische Problem unter Frauen in allen Altersgruppen verbreitet ist. Am öftesten waren laut Umfrage Frauen im Alter zwischen rund 55 und 65 Jahren und junge Frauen zwischen 16 und 24 betroffen.
Für Betroffene oft ein Tabu

Laut Experten gibt es Behandlungsmöglichkeiten. Die Studie ergab allerdings auch, dass für viele Frauen das Thema peinlich und ein Tabu ist. Das gilt laut Studienautoren nicht nur für ältere Frauen. Die Schmerzen beim Sex hängen auch mit anderen sexuellen Problemen zusammen, etwa Trockenheit der Vagina und fehlender Freude am Sex.
Viele mögliche Ursachen

Die Behandlung ist in der Regel komplex, da Dyspareunie durch verschiedene körperliche und psychische Faktoren ausgelöst werden kann. Einige der befragten Frauen sagten, sie würden aus Angst vor den Schmerzen Geschlechtsverkehr vermeiden. Die Studie wurde von der London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM), dem University College London und dem NatCen Social Research durchgeführt.

Ein Viertel jener 7,5 Prozent der Befragten, die Schmerzen beim Sex haben, sagte, sie hätten in den vergangenen sechs Monaten häufig oder jedes Mal Schmerzen. Jede dritte Betroffene gab an, mit ihrem Sexleben unzufrieden zu sein. Unter jenen Frauen, die keine Beschwerden haben, gab das nur jede zehnte an.
Expertin rät dringend zu Arztbesuch

Studienautorin Kirstin Mitchell betonte gegenüber der BBC, das fehlende Vergnügen könne bei jungen Frauen daher rühren, dass sie beim Sex auf Wünsche ihrer Partner eingehen, obwohl sie das gar nicht wollen. „Oder sie sind angespannt, weil Sex neu für sie ist und sie sich mit ihrem Partner nicht hundertprozentig wohlfühlen.“

Dyspareunie kann aber auch durch andere Gesundheitsprobleme ausgelöst werden, etwa Geschlechtskrankheiten und Endometriose, eine schmerzhafte chronische Krankheit, bei der sich die Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle ausbreitet. Mitchell empfiehlt betroffenen Frauen im BBC-Interview jedenfalls, unbedingt den Hausarzt oder einen Facharzt aufzusuchen.

die ärztliche Analyse:
Dyspareunie in der Jugend (14 – 24 Jahre) und im Alter haben grundsätzlich Unterschiedliche Ursachen. Während in der Jugend beim ersten Koitus die Scheide noch sehr eng sein kann
(und gelegentlich dadurch auch die Harnröhre überreizt wird) gibt es auch Erkrankungen, die für Schmerzen ursächlich sein können. Hier ist hauptsächlich die Endometriose zu erwähnen, die überhaupt sehr schmerzhaft werden kann.
Die Ursache sind verschleppte Schleimhautanteile derGebärmutter, die sich hier im Bauchraum einnisten könne. Eine von mehreren Komplikationen ist dann die ungewollte Kinderlosigkeit.
Im Alter tritt häufig durch den Wegfall der Eierstockfunktion ein
Östrogenmangel ein, der wiederum die Scheidenschleimhaut durch
eine Atrophie negativ beeinflusst. Entsprechende Medikamente können hier sehr rasch Abhilfe schaffen.

02. November 2016

Immer wieder taucht beim Kinderwunsch auch die Frage auf, ob die Katze eine Risiko für eine Schwangerschaft sein kann oder nicht. Ein fundierter Artikel von Tierarzt Dr. Ralph Rückert informiert hier fundiert.

Katzen, Toxoplasmose und Schwangerschaft

04. Oktober 2016

Dank neuer Technik haben Mediziner erstmals – mittels eines speziellen Zellkerntransfers – ein Baby mit drei genetischen Eltern gezeugt.

Die britische Zeitschrift "New Scientist" berichtete. Weitere Hintergrundinformationen und die Stellungnahme von Prof. Dr. Gernot Tews liefern detailliertere Einblicke in die Thematik.

Situationsbericht von Prof. Dr. Gernot Tews. (pdf)

15. September 2016

Wussten Sie, dass...

...die Zwillingsrate bei IVF-Schwangerschaften lediglich zehn Prozent beträgt? In Deutschland ist diese Quote übrigens beinahe doppelt so hoch.

...eine Eizellspende in Österreich nur bis zum 30. Lebensjahr erlaubt ist? Männer dürfen hingegen lebenslang Samen spenden.

...es in Nordamerika die Möglichkeit gibt, sich das Geschlecht des Kindes zu „wünschen“? Kostenpunkt: 18.000 USD. Sinnvollerweise ist dies in Österreich verboten.

16. August 2016

Seit einigen Jahren werden – insbesondere ausgehend von Schweden – Gebärmuttertransplantationen durchgeführt. Die ersten Schwangerschaften sind eingetreten, Kinder geboren. Doch für wen aber kommt diese Operation überhaupt in Frage? Welche Risiken gibt es? Und wie sieht die rechtliche Lage in Österreich aus?

Ein Situationsbericht von Prof. Dr. Gernot Tews. (pdf)

21. Juli 2016

Urlaub mit Mehrwert: Bei jedem fünften Paar mit unerfülltem Kinderwunsch klappt es im Relax-Urlaub. Prof. Dr. Gernot Tews erläutert im Krone-Interview die Hintergründe.

Interview mit der "Kronen Zeitung" (pdf)

13. Juli 2016

35 % aller Frauen mit Kinderwunsch kämpfen mit einer hormonellen Erkrankung: Dem polyzystische Ovarial- oder Ovarsyndrom (polycystic ovary syndrome, PCOS). Prof. Dr. Gernot Tews bietet den betroffenen Frauen – mittels eigener Homepage – eine Plattform um sich näher zu informieren. HIER

13. Juli 2016

Vorstellung Kinderwunschinstitut Tews (pdf)

9. Mai 2016

Offener Brief nach dem Film Future Babies (pdf)

Kindermachen ohne Sex

12. November 2015

Blickpunkt wissen:

Blickpunkt Wissen (pdf)

3. November 2015

TRP 1 talk "Ungewollte Kinderlosigkeit"

 

9. März 2015

Fachartikel von Prof. Dr. Gernot Tews und Dr. Günter Tews zum Österreichischen Fortpflanzungsmedizingesetz: HIER

 
22. Februar 2015

Fortbildung für Fortpflanzungsmediziner, GynäkologInnen in der Praxis und andere interessierte Mediziner

Das Kinderwunschinstitut veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Österreichische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie
 den Kongress für Fortpflanzungsmedizin in Positano (Italien)

weitere Informationen: hier

 
12. Februar 2015

Einen sehr guten Zykluskalender finden Sie: hier

Aktuell zum neuen Fortpflanzungsmedizingesetz:

Pressekonferenz, einberufen vom IVF- und Kinderwunschinstitut Prof. Dr. Tews, Wels, am 3. 12. 2014
Thema: Das neue Fortpflanzungsmedizingesetz und dessen offensichtliche Schwächen:

Univ.Prof. Dr. Tews berief am 3. Dezember 2014 in Oberösterreich eine Pressekonferenz ein und informierte die Reporter über eklatante Schwächen des Fortpflanzungsmedizingesetzes.                                                             Dabei begrüßte er die Hereinnahme von lesbischen Paare, wie es ja der OGH verlangt hatte.                            Leider hat man aber bewusst alleinstehende Frauen von der Hilfe durch Reproduktionsmedizin ausgeschlossen. Weitere Verstöße gegen den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ortete er in den zu restriktiven Vorgaben für die Präimplantationsdiagnostik.                                                                                                          Damit wird Österreich im gesamten EU-Raum das einzige Land sein, in dem diese Methode verboten ist, der Schwangerschaftsabbruch jedoch bis unmittelbar vor der Geburt erlaubt ist. Ob diese „Schwangerschaft auf Probe“ wirklich im Sinne der Verhinderer, insbesondere der katholischen Kirche ist, wird sich weisen.


14. November 2014

Das neue Fortpflanzungsmedizingesetz wurde zur Begutachtung ausgesandt.


24. Oktober 2014

Krone Artikel zum Thema: Facebook und Google sponseren Eizellenkryokonservierung

 

22. Oktober 2014

Landeshauptmann Pühringer zu Besuch im Kinderwunschinstitut

hier nachzusehen.

 

20. August 2014

Interessantes zur Zahl der zu implantierenden Embryonen von der Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. hier:

 

1. August 2014

Die neuesten Daten aus Österreich:

IVF - Fond Bericht 2013

 

20. Juli 2014

Ein hochinteressanter Artikel in der Presse zum Thema später

Kinderwunsch: "Ein Crashtest für die Fruchtbarkeit"

Die Stellungnahme von Prof. Tews dazu:

Der Presseartikel des Wiener Kinderwunschzentrums spricht eine wichtige und zunehmende Problematik unserer gesamten Gesellschaft an. Die weitgehende Integration der Frauen in Hochschulausbildung und Karrierelaufbahnen bringt eines mit sich: das höhere Durchschnittsalter bei der ersten Geburt.

Dieses ist in den letzten 30 Jahren in Westeuropa von ca. 23. Jahren auf 29 Jahre gestiegen. Kein Grund, sich Gedanken zu machen? Im Gegenteil. Der Anteil der Frauen, die nach Hochschulstudium und Karriere dann um die 40 Jahre noch Kinder wollen, steigt massiv. Nachdem jedoch die Fähigkeit zu Schwangerschaft praktisch mit dem 45. Lebensjahr endet (hier gibt es nur wenige Ausnehmen), ist die zur Verfügung stehendeZeit extrem kurz. Dies auch deshalb, weil bei manchen Frauen die ovarielle Reserve nicht mit dem 45. Lebensjahr zu Ende ist, sondern manchmal bereits mit kurz nach dem 30. Lebensjahr. Diese Neigung zur vorzeitigen Erschöpfung der Reproduktionsfähigkeit ist abklärbar. Einerseits zeigen Ultraschalluntersuchungen in diesen Fällen eine verminderte Eibläschenanzahl,andererseits sind gemessene AMH-Werte (und ev. auch FSH-Werte) im pathologischen Bereich.

Jede Frau kann sich nach derartigen Informationen folgende Fragen stellen:

  • Will ich überhaupt noch ein Kind?
  • Wie weit würde ich dafür gehen?
  • Soll die Verwirklichung des Kinderwunsches gleich umgesetzt werden? 
  • Soll ich ev. Eizellen einfrieren (in Österreich rechtlich noch umstritten),um später in einigen Jahren einmal darauf zurückgreifen zu können (social freezing)?

Insoferne sind also die Vorschläge des Kinderwunschinstitutes in jeder Hinsicht her ein seriöser Ansatz, das Problembewusstsein zu fördern.


23.Juni 2014

Im Kulturmontag des ORFs ein hochinteressanter Beitrag zu neuen Familienbildern und Kindern die mit Hilfe neuer technischer Hilfen gezeugt wurden.

http://tv.orf.at/groups/kultur/pool/familylife

und ein Beitrag von Andreas Bernard zur Reproduktionsmedizin

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=42970

und das Buch dazuKinder machen hochinteressant aber auch tendenziös geschrieben.

 


27. Mai 2014

Als Hörsendung werden hier viele Punkte zum Thema Kinderwunsch erläutert. Einfach einmal reinhören, vielleicht auch

für Sie interessant: KINDERWUNSCHPODCAST


7. Mai 2014

So kann der 3D Ultraschall einer erfolgreichen Behandlung aussehen - zur Aufnahme

 

6. Mai 2014

Die filmische Vorstellung des IVF Institutes Prof. Tews hier:

 

5. Mai 2014

Die Oberösterreicherin war bei der offiziellen Eröffnungsfeier.

Und Fotos davon gibt es hier:

 
28. April 2014

Am 27.April gab es diesen Artikel in der Sonntagskrone.

 


23. April 2014

Ein interessanter Artikel in der Presse zum späten Wunsch nach

Elternschaft.

 
15. April 2014

Leserbrief zum Thema Brustsceening von Prof. Tews

in den OÖ Nachrichten

 
10. April 2014

In Ö1 eine Radiokollegsendung zum Thema

Der Kinderwunsch als Grenzerfahrung hier zum Nachhören

 

8. April 2014

Pressekonferenz zur Neueröffnung des IVF - Kinderwunschinstitutes Prof. Tews

Pressemeldungen dazu: 7. April 2014 geht die Homepage online