IUI - Intrauterine Insemination

Wenn der Verkehr zum optimalen Zeitpunkt nicht erfolgreich ist oder auch wenn Sie im Zusammenhang damit zu viele Unsicherheiten verspüren, kann der Samen, wenn er im Normbereich oder knapp darunter liegt, nach Aufbereitung in die Gebärmutter eingebracht werden.

Wenn das Spermiogramm Ihres Partners den Anforderungen entspricht und daher verwendet werden kann, wird dies als eine homologe Insemination bezeichnet.

Bei fehlenden Samenzellen oder auch bei ungenügender Samenqualität kann Samen eines Samenspenders verwendet werden. In diesem Fall spricht man von einer heterologen Insemination.

Eine intrauterine Insemination mit Spendersamen findet auch bei Frauen statt, die mit einer Partnerin ein Kind haben wollen. Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat mit Entscheidung vom 10.12.2013, G 16/2013, das bisher bestehende Verbot der Samenspende in lesbischen Beziehungen mit Wirkung zum 31.12.2014 aufgehoben. Eine gesetzliche Regelung ist daher noch für 2014 zu erwarten.

Wie der Verkehr zum optimalen Zeitpunkt, soll auch die Insemination 36-39 Stunden nach der Verabreichung der Reifungsspritze stattfinden.