Künstliche Befruchtung - Dr. Tews, Wels

Wenn aufgrund der Befunde (z. B. verschlossener Eileiter) keine Insemination möglich ist und auch der Verkehr zum optimalen Zeitpunkt nicht zum Wunschkind führt, kann eine künstliche Befruchtung (IVF - In-vitro-Fertilisation) oder eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) zum Ziel führen.

Nach der Stimulation und der Verabreichung der Reifungsspritze werden die reifen Eizellen unter Ultraschallkontrolle punktiert, in Ausnahmefällen auch mittels Laparaskopie.

Diese so gewonnenen Eizellen werden mit dem Sperma des Mannes (oder des Samenspenders) vereinigt, im Falle ungenügender Samenqualität wird auch ein einzelnes gesundes Spermium mittels ISCI (intrazytoplasmatischer Spermiuminjektion) direkt in die Eizelle eingebracht.

Sollten im Ejakulat keine Spermien sein, so können diese durch Hodenpunktion oder durch Punktion des Nebenhodens direkt gewonnen werden.

Da diese Methoden zwar sehr bedrohlich klingen, aber keineswegs bedrohlich sind, besprechen wir diese Vorgangsweise ausführlich mit Ihnen und sind für alle Ihre Fragen und Bedenken offen. Gerne steht auch psychologische Hilfe zur Seite.

In-vitro-Fertilisation

Bei dieser Methode wird die Befruchtung außerhalb des Körpers im Reagenzglas (in vitro) durchgeführt. Die In-vitro-Fertilisation gelangt zur Anwendung, wenn die Eileiter verschlossen oder nicht funktionstüchtig sind bzw. beide entfernt wurden. Die Samenqualität des Mannes sollte den Normwerten entsprechen. Nachdem die Eizellen durch eine Punktion gewonnen worden sind, werden diese im Labor mit den aufbereiteten Spermien des Mannes vereinigt. Wenn eine Befruchtung und Teilung der Eizellen stattgefunden hat, werden ein oder zwei Embryonen in die Gebärmutter eingebracht.

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