Was ist eine Überstimulation, was ist ein OHSS?

Manche weiblichen Eierstöcke tragen viele Follikel in der Vorreifungsphase, die dann durch hormonelle Stimulation alle heranwachsen können. Vom IVF-Labor wird eine durchschnittliche Bläschenrate von 10 als ideal angesehen, wobei in manchen Fällen bis zu 40 Eizellen gewonnen werden können. Leider ist die Qualität dieser zahlreichen Eizellen nicht so gut wie im Durchschnitt, sodass schon aus diesem Grunde die Überstimulation nicht wünschenswert ist. Weiters kommt es im Falle einer Schwangerschaft zu einem weiteren Anwachsen der Eierstöcke mit Produktion von Aszites (= Bauchwasser), wobei dann in weiterer Folge dieses abgesaugt werden muss.

Es ist unbedingt sinnvoll, sich im Fall einer Überstimulation einer Spitals-Institution anzuvertrauen, die mit der Behandlung dieser Komplikation Erfahrung hat (idealerweise ein eigenes IVF-Institut hat). Das Auftreten eines Überstimulationssyndroms kommt in etwa 1,5 % der Fälle vor.

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