Sehr geehrte PatientinNEN, geschätztes Paar

Als Mitarbeiter dieses Institutes beschäftigen wir uns beruflich bereits seit  Jahrzehnten mit dem Problem des unerfüllten Kinderwunsches und der Unfruchtbarkeit.

Der Gründer des IVF- und Kinderwunschinstituts Univ.-Prof. Dr. Tews baute schon im Jahr 1988 eine Klinik für Reproduktionsmedizin an der Landesfrauenklinik Linz auf und führte diese an die Spitze aller Spitalsabteilungen Österreichs.

Weiters gelang es Dr. Tews, im Jahr 2003 die Habilitation abzuschließen und im Jahr 2009 die Professur zu erreichen. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit waren immer Themen, die die Unfruchtbarkeit betrafen. Die Leiterin des Labors führte über 4 Jahre lang das größte Labor Österreichs und ist Mitbegründerin des Instituts.

Im Jahr 2012 entschlossen wir uns als Gruppe von erfahrenen Labormitarbeitern und Ärzten, eine Klinik für Kinderwunsch in der Salzburger Straße 65 in Wels aufzubauen. Mit April 2014 konnten wir unser Institut eröffnen.

Zusätzlich ist Univ.-Prof. Dr. Gernot Tews Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. 

Unsere Ziele

Zwei wesentliche Ziele hat das Institut aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung der Mitarbeiter:

1.) In unkomplizierten Fällen das Erreichen einer Schwangerschaft schon im ersten Zyklus und

2.) das Erreichen einer Schwangerschaft auch in Fällen von gescheiterten Versuchen, oft auch bei Vorliegen von komplexeren Situationen.

Ein wichtiger Faktor VOR der Durchführung von medizinischen Maßnahmen ist das ausführliche ärztliche Gespräch. In diesem wird auf die spezielle Situation des Paares eingegangen. Grundsätzlich ist vorauszuschicken, dass es ohne bestimmte medikamentöse Maßnahmen kaum Erfolge gibt. Das betrifft insbesondere der Einsatz von sogenannten Gonadotropinen, die mehrere Eibläschen heranwachsen lassen. In welcher Dosis diese angewandt werden, ist jedoch nicht nur eine ärztliche Entscheidung, sondern muss mit dem Paar abgesprochen werden.

Weiters gibt es aber auch den Einsatz von unterstützenden Faktoren, deren medizinische Wirksamkeit im Sinne von „evidence based medicine“ nicht immer nachgewiesen ist, obwohl jeder sehr eindrucksvolle Einzelerfolge kennt. Dies betrifft oft komplementärmedizinische Maßnahmen, wie Akupunktur, traditionelle chinesische Medizin (TCM), Homöopathie, aber auch andere Zusatzbehandlungen. Wann und ob diese eingesetzt werden, ist eine wesentliche Aufgabe des Erstgespräches, aber auch weiterer Diskussionen. Nicht jedes Paar ist für jede Maßnahme zugänglich. Wichtig ist nur, dass im Eventualfall diese Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Unsere Empfehlung ist, zumindest den ersten Zyklus entspannt und ohne den Einsatz aller Möglichkeiten abzuwickeln. Ganz nach dem Prinzip: Weniger ist mehr. 

Oberstes Ziel aller Bemühungen ist die Zufriedenheit des Paares mit der eigenen getroffenen Entscheidung, auch wenn es in manchen Fällen die Abstandnahme eines Kinderwunsches ist. Erst die nächste Stufe ist bei vorhandenem Kinderwunsch die Zeugung eines Kindes mit der nachfolgenden Geburt eines gesunden Kindes (Vorgabe der Sterilitätsgesellschaft ESHRE, ASRM und anderer Fachgesellschaften).

Gesprächsthemen:

  • Wer war bisher der betreuende Arzt
  • Wer hat die Patientin überwiesen (Mundpropaganda, Internet, Hausarzt, Facharzt)
  • Grund der Unfruchtbarkeit
  • Bisherige Maßnahmen
  • Zukünftige Maßnahmen
  • Welche Alternativen gibt es (Adoption, IUI - Intrauterine Insemination, VZO - Verkehr zum optimalen Zeitpunkt)
  • Wie sieht die empfohlene Therapie aus
      - Erfolgsquote
          - allgemeine Daten
          - eigene Daten
  • Besprechung möglicher Maßnahmen für das individuelle Paar
  • Medikamentöse Therapie
  • Operative Therapie
  • Aufklärung über mögliche Komplikationen
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Zusätzliche mögliche Maßnahmen
        - TCM
        - Akupunktur
        - Homöopathie 
        - Osteopathie / Physiotherapie / Craniosacrale Techniken
        - Technologien und Zusatzmaßnahmen des Labors
        - Immunologische Abklärung
        - Genetik
  • Finanzielle Situation, Kosten
        - Ablauf der Rechnungslegung, finanzielle Unterstützung durch den IVF-Fonds